Hans Kohl

Aktivitäten / Ausstellungen:

Anstehende Ausstellungen 2018:

PAPER PAIRS KÖLN Q18 Freitag 16.02. Vernissage 18.00 - 21.00 Uhr
bis Sonntag 25.02. Finissage ab 15.00 Uhr
Öffnungszeiten: Samstags und Sonntags 14.00 - 19.00 Uhr
Mittwoch, Donnerstag, Freitag, 16.00 - 19.00 Uhr
Poller Kirchweg 78 - 90, 51105 Köln


Gemeinschaftsausstellungen:

1978 Jugendzentrum Essen
1978 Foyer des Opernhauses Köln
1979 Elementa-Galerie Köln
1980 Informationszentrum der Stadt Brühl
1981 Foyer des Schauspielhauses Köln
1984 Foyer des Prinzregententheaters München
1984 "Erstes Rollendes Atelier" Köln
1990 Galerie Rathaus, Wörth am Rhein
jurierte Auswahlausstellung
1995 Hof-Galerie Morsum-Sylt
1995 Wilhelm-Dröcher-Haus, Kirn
1996 "Räumliche und architektonische Visionen", Sparkasse Karlsruhe
jurierte Auswahlausstellung
1996 Freiluftgalerie Bexbach-Saar
1996 Kunst Open Air, Ottweiler
1997 br art Gallery Zollikofen, Bern
1998 Galerie Zero, Barcelona
juriete Auswahlausstellung
1998 New World Art Centre, Soho, New York
1999 Symposion der Landschaft, Kirn
2000 Ausstellung in Kirn
2000 Staatliches Museum für Naturkunde, Karlsruhe
2000 Schloss Ettlingen, Baden-Württemberg
2000 Landesamt für Umweltschutz, Augsburg
2000 Ministerium Ländlicher Raum, Stuttgart
2000 Sächs. Staatsministerium f. Umwelt und Landwirtschaft, Dresden
2000 Natur-Mensch, St. Andreasberg, Harz
jurierte Themenausstellung
2002 Rathaus, Bad Honnef
jurierte Themenausstellung
2002 Centre culturel, Paris
2003 Centre culturel, Paris
2004 Pavillon Josephine, Strasbourg
2005 "Zeit-Weise", Mömbris
2007 "Kunst in der Passage", LohmART Lohmar
2008 "Blaue Ausstellung" Lohmar
2009 "Kunst in Zwischenräumen" ,Lohmar
2009 "Grenzen", Lohmar
2011 Kulturbunker, Köln-Mülheim
2012 "Prima Klima?! Galerie DISPLAY, Köln
2012 "Ruheorte" cossart, Galerie Das Kunst-Werk, Mechernich-Antweiler
2013 "Prima Klima ?!" crossart International, AVG Köln
2013 "KalkKunst", im Polizeipräsidium Köln
2013 crossart International, Montecristo, Gran Canaria
2013 "Prima Klima?!" Umweltministerium des Landes NRW, Düsseldorf
2014 "KalkKunst", Köln
2015 "RoesART", Rösrath
2015 "After Work",crossart International,
Lohnhalle Niehbuhrg-Oberhausen
2015 Benefizaktion für das Kinderhilfswerk PLAN mit Werkschau
der Künstler in der Kunsthalle LohmART, Lohmar
2015 "All Inclusive II", Kunstkreis für den Rhein-Sieg-Kreis e.V.
Siegburg
2015 Polizeipräsidium Köln
2015 "Perspektiven" Hans Kohl-Malerei und Bernd Müller-Plastiken
Kunsthalle LohmART, Lohmar
2015 Mitgliederjahresausstellung Kunsthalle LohmART, Lohmar
2016 "IMPRESSIONEN" Kunsthalle LohmART, Lohmar
2016 "flüchtig" Mitgliederausstellung
Kunstverein Rhein-Sieg-Kreis e.V.Siegburg
2016 ARTLOKAL, Kunstplatz Rhein-Sieg,
Kulturhalle Kabelmetall, Windeck
2016 "Best of crossart Vol.2" ,Kunsthaus Nordstemmen
2016 Mitgliederjahresausstellung Kunsthalle LohmART, Lohmar
2016 "Dada nau" ,Galerie Hartung, Köln
2017 "Selfie-Projekt" ,Galerie Hartung, Köln
2017 "Peper Pairs" Berlin-Lichtenberg
2017 "Peper-Pars" Köln
2017 ARTLOKAL KUNSTPLATZ RHEIN-SIEG, Kabelmetal Windeck
2017 artpu:l MESSE FÜR AKTUELLE KUNST PAN KUNSTFORUM NIEDERRHEIN
2017 ...in die Tiefe... Mitgliederausstellung des Kunstvereins für
den Rhein-Sieg-Kreis Pumpwerk, Siegburg
2017 LohmART 2.0 Mitgliederausstellung Kunsthalle Lohmar
2017 Clemens Galerie, Solingen

Einzelausstellungen:
1979 Stadt Brühl
1980 Kulturzentrum Zanderhof in Pulheim
1981 Dresdner Bank Köln
1984 Museumsverein, Nideggen
1986 "Landschaft-und Umwelt", Villa Therese, Lohmar
1998 Galerie Steiner Bremgarten, Zürich
1998 Galerie Stadt Mannheim
1998 Rathaus Neunkirchen-Seelscheid
2001 Galerie Meyer, Berlin
2002 Lamai-Haus, Hamburg-Altona
2005 Villa Therese, Lohmar
2007 "Offenes Atelier"
2007 Akzent-Hotel, Lohmar
2008 Ballettschule im Hofgarten Kulturtage in Lohmar
2013 Johanniter-Stift Köln
2014 "Rhythmen der Natur" Matthias-Claudius-Haus, Lohmar Wahlscheid
2014 Galerie Physiowid, Köln-Widdersdorf
2015 Kalk Karree, Köln



Presse:

Rhein-Sieg-Anzeiger und Rhein-Sieg-Rundschau

Kunsthalle "LohmART" wurde zu einem Mekka für Kunstbegeisterte
ERSTELLT 08.11.2015

Hans Kohl und Bernd Müller stellen in der Kunsthalle "LohmART"
aus. Von Andrea Hauser

Lohmar. Hinter Palmen und Strand kräuseln sich weiße
Schaumkronen auf dem Meer. Eine Bohrinsel am Horizont bricht die
karibische Idylle. Unter dem Bild harren Porträts aus, Panda ,Eisbär,
Leopard und Hase schauen aus großen Augen in den Saal." Als
Landschaftsmaler ist man verpflichtet, auf Natur und Umwelt zu
schauen, auf aussterbende Tierarten." So definiert Hans Kohl seinen
selbst gewählten Auftrag als Maler. Am Wochenende waren seine
Arbeiten in der Kunsthalle "LohmART" zu sehen, und einmal mehr
wurde Scheiderhöhe zu einem Mekka für Kunstbegeisterte.
Kräftige Hände formen Drohgebärden, dazwischen Stacheldraht, nur
wenige Schritte entfernt stellt sich eine Patchworkfamilie den Blicken
der Betrachter. Chiffren zwischenmenschlicher Beziehungen und ihre
Verhaltensweisen leben in allen Plastiken und Skulpturen, die Bildhauer Bernd Müller auf den Höhenrücken mitgebracht hat.
"Eigentlich sind es Erlebnisse und Empfindungen", erklärte der
Kölner seine Arbeiten, "die jedem tagtäglich begegnen". Der Titel
der gemeinsam gestalteten Ausstellung einte die unterschiedlichen
Ansätze der beiden Künstler dennoch: "Perspektiven".
Für den Kunstmaler Kohl ist das die Auseinandersetzung mit der Natur,
mit Bedrohung und Harmonie gleichermaßen. Etliche Bilder sind noch
taufrisch, entstanden erst in diesem Jahr auf der Insel Mallorca.
Wildes Meer, zerklüftete Landschaften, "ich tobe mich gerne in
Wellen aus", erzählte der Maler. Ebenso gern wie realistisch nimmt er es offenbar mit Windstille und Morgenröte auf. Eindrücke, eingesammelt bei Spaziergängen durch das Naafbachtal und in der
Umgebung seines Heimatortes Neuhonrath drückte Kohl dagegen eher
expressionistisch aus, greift auch sonst außer zu Pinsel und Leinwand zu Spachtel und Naturmaterialien wie Sägemehl oder Sand.


Rhein-Sieg-Rundschau 2005
Impressionistische Bilder von Hans Kohl in der Villa Therese in Lohmar
Noch bis zum 31.Dezember sind in den Räumen der Villa Therese Lohmar
die Bilder des Künstlers Hans Kohl zu besichtigen. Meist Motive aus
der näheren Umgebung, aber auch aus dem Zyklus "Istrien" wirken sie auf den Besucher von naturalistisch bis Impressionistisch, aber zumindest haben alle Bilder immer eine Besonderheit: es sind
keinerlei Menschen darauf zu sehen, damit die Ruhe für den Betrachter
erhalten bleibt, keine zerstörerische Wirkung-bis auf einen Mauerriss
in dem Bild "Ausblick"-die Harmonie der Natur in der Ausstellung sichtbar wird.
Hans Kohl gestaltet mit sehenden Augen seine Bilder, aber auch mit
Phantasie, Beobachtungsgabe und Liebe zur Natur. Er möchte dem Betrachter nicht nur die Umgebung nahebringen, in der er lebt, sondern mehr wecken. Mit Überzeugungskraft den Worten Paul Klees Nachdruck geben: "Kunst gibt nicht nur das Sichtbare wieder, sondern macht sichtbar". Licht und Schatten, die Detail-Getreue und ein roter Faden, der sich durch seine Bilder zieht...all das ist wichtig für ihn und gibt dem Betrachter vielleicht erst im zweiten Blick den trügerischen Schein preis, der oftmals hinter einer vermeintlichen Idylle steht.
Viele Ausstellungen gingen dieser hier in Lohmar voraus, aber eines bleibt allen gemein: die Schönheit der Kunst und die Faszination,
sich in einem Bild versenken zu dürfen.


Rhein-Sieg-Anzeiger 2005
Ausstellung: "Landschaften"
Ausstellung in der Lohmarer Villa Therese
Lohmar. In einer Ausstellung des Lohmarer Malers Hans Kohl können
sich die Besucher noch bis zum 31. Dezember in eine vielfältige
Welt der " Landschaften" versetzen lassen.
Hans Kohl gestaltet seine Werke mit der Kraft der Phantasie,
sensibler Beobachtungsgabe und unbedingter Liebe zur Natur. Der Künstler , der selbst in Neuhonrath lebt, bevorzugt eine von Blautönen dominierte, nuancierte Farbgebung. Nach eigener Aussage
geht es in seinen Werken nicht um simple topographische Korrektheit und perspektivische Genauigkeit, sondern um Überzeugungskraft für
Auge und Geist. Auch darum widmet sich der gelernte Theatermaler
in vielen seiner Werke auch dem Gegenteil des Ideals, der Realität,
und macht die Umweltproblematik zum zentralen Thema. Wechselnde
Motive, bevorzugt Impressionen von Landschaften, wecken in dem
Augen des Betrachters Beschaulichkeit und Unberühtheit. Erst auf
den zweiten Blick wird deutlich, dass die Bäume kahle Äste tragen
und die Idylle erscheint mehr als trügerisch.
Die 26 Werke aus Öl, Acryl oder Mischtechnik, die den Titel
"Winterabend im Naafbachtal" oder "Seerosenteich" tragen, können
während der Öffnungszeiten besichtigt werden.


Berliner Zeitung 2001
Galerie Meyer, Reichsstraße 71, Berlin
Nach Ausstellungen in Barcelona, Zürich, New York, München und Sylt nun auch in Berlin: Hans Kohl, (geb. 1942 in Köln), zeigt seine überwiegend großformatigen Bilder. Ihm kommt es darauf an, uns vor Augen zu führen, was wir an der Natur haben: Schönheit, Ruhe, Stille, Harmonie. Gleichzeitig vermitteln seine Bilder aus dem Zyklus "Destabilisierung" den Verlust der Natur durch die Zerstörung. Seine Bilder in Öl, Acryl oder Mischtechnik strahlen Ruhe aus -zum Teil eine kalte Ruhe.


Mannheimer Morgen 1998
In die Weite geführt
Ausstellung: Landschaftsmalerei in der Stadt-Galerie
Von unserer Mitarbeiterin
Ulrike Soltendiek
Lichte Birkenhaine, in magisches Blau getauchte Weiher- und Hügelansichten und nebelverhangene Flußlandschaften finden sich in den Gemälden des 1942 geborenen Hans Kohl. Es scheint, als wolle er mit Pinsel und Farben den Verfall der Natur aufhalten, als lüde er ein zu einem letzten Spaziergang in den bedrohten Landschaften. Das Triptychon " Wald heute" spricht eine deutliche Sprache: Kahl, abgestorben, gefällt und ausgedünnt bilden Bäume einen Wald, der schon keiner mehr ist. Hans Kohls realistischen Naturabbildungen wohnt eine Sogwirkung inne. Man fühlt sich körperlich hineingezogen in diese großformatigen, mit dem pastosen Farbauftrag und der körnigen Textur so plastisch in die Weite führenden Bildräumen.

Faszinierend wirken auch jene Gemälde, in denen Hans Kohl den Betrachter von innen nach außen führt. Aufgerissenes, instabiles Mauerwerk markiert den Ausschnitt, der die dahinterliegende
Landschaft zeigt. Diese Werke, zu denen "Destabilisierung" gehört,
bezeichnet der Künstler als "plastische Strukturbilder".


Züricher Zeitung 1998 Schweiz
Bremgarten Die Galerie A+A. Steiner präsentiert den
Kölner Hans Kohl
Der Künstler hatte, von Köln her kommend, noch eine Schlaufe nach Bern fahren müssen, um das "Titelbild" seiner Bremgarter Vernissage
"Ausblick" aus dervorherigen Ausstellung abzuholen. So ergab sich, quasi während dem Hereintragen der meist grossformatigen Bilder,
ein interessantes Gespräch um Kunst und Empfinden,um Farben und
Natur, um Gelb und Grün, um Struktur, Handwerk und Aussage.
Hans Kohl hat sich nach Kursen in figürlichen Zeichnen an der Kölner
Werkschule seine eigene Stilrichtung erarbeitet. Er trägt im Sinne
des Wortes dick auf. Doch will er weg von der klassischen Malweise.
Also schafft er sich auf der gespannten Leinwand einen oft sehr rauen
Untergrund, eine abstrakte Farbstimmung, eine Art Verputz gar, mit
Sand oder Sägemehl durchsetzt. Darauf spachtelt und malt er Landschaften, Umwelt und Natur, verfallende Bauten-hintergründige Zivilisationskritik ist sein Anliegen. Tiere oder Menschen sieht
man auf seinen Bildern nicht. In Zwischenschritten wird übers
ganze Bild lasiert, dann fängt der Künstler erneut an, plastisch darauf zu spachteln. Das Resultat ist immerhin interessant. Die
scheinbare Harmonie in Blau- und Grüntönen-Hans Kohl :" Ich liebe
die kalten Farben" - regt erst bei naher Betrachtung zur Nachdenklichkeit an.


Bremgater Bezirks-Anzeiger 1998 Schweiz
Der Kunstmaler Hans Kohl in der Galerie A.und A. Steiner in Bremgarten

Pinselstiche für die bedrohte Natur
Auf den ersten Blick scheinen die Bilder des Rheinländer Kunstmalers Hans Kohl der Idylle verpflichtet. Erst bei der näheren Betrachtung
bekommt der absterbende Baum seine Aussage, wird der Blick durch das
Mauerwerk zur gemalten Zeitgeschichte.

ke. Er ist ein Landschaftsmaler mit eigenen Ansichten, mit einer
besonderen Maltechnik und einem nicht verschulten Können, der
Hans Kohl aus Lohmar-Neuhonrath bei Köln in den deutschen Landen.
Die kalten, gebrochenen Blautöne mit der Lichtabstufung durch Weiß
sind sein Markenzeichen, und besonders in den Wasserpartien schimmert ein Hauch Monet durch, während die Baumlandschaften durch die Pinselfürhrung von Magritte beeinflusst scheinen. Was zuerst durch
die scheinbare Ruhe, Stille und Harmonie erfreut, wird aber in der
Tiefe zum Mahnmal gegen die Zerstörung der Umwelt. Es sind mit Pinsel
und Spachtel abgeschossene kleine Stiche in unsere selbstgefällige
Zufriedenheit, stumme Zeugen der fortschreitenden Zerstörung unserer
Lebensgrundlagen. Der Natur gebührende Frische erhalten die Darstellung durch die von Kohl gepflegte, aus den Bildern herauslesbare Spontanität, die ungehemmte, freie Gestik.


STÄDLI-ZYTIG Nr.1/ 98 Schweiz

Hans Kohl stellt in der Galerie A.+ A. Steiner, Bremgarten aus

Landschaften, Umwelt, Natur, Zivilisation und Zivilisationskritik,
das sind die Motive und Themen im Werk von Hans Kohl. Damit verbunden ist zweifelsohne eine konkrete Aussage, die Auseinandersetzung der Natur als solcher,in ihrer Bedrohtheit und Verletzlichkeit. Dem
Künstler Hans Kohl kommt es darauf an, dem Betrachter mittels Farbe und Leinwand vor Augen zu führen, was wir an ihr, der Natur, haben:
Schönheit, Ruhe, Stille, Harmonie, vielleicht so etwas wie Frieden.
Die naturalistische, detailtreue und manchmal auch leicht impressionistisch anmutenden Werke in Öl, Acryl oder Mischtechnik
strahlen viel Ruhe aus. Besonders hervorzuheben ist noch die Technik,
mit der Hans Kohl seine Ideenwelt umsetzt. Die Plastizität der
realistisch und gestisch orientierten Werke erreicht er mittels
Spachtel, Pinsel, Naturmaterialien, Acrylspachtelmasse und zahlreichen
Lasuren.